Nicht jede alte Website braucht einen kompletten Neubau. Entscheidend ist, ob Struktur, Technik und Inhalte noch tragen – oder ob kosmetische Änderungen nur Symptome verdecken.
Wann ein gezieltes Redesign reicht
Wenn Seitenlogik, Inhalte und Technik grundsätzlich funktionieren, können visuelle Modernisierung, bessere Komponenten und mobile Optimierung genügen.
Wann ein Neubau sinnvoller ist
Ein Neubau wird wahrscheinlicher, wenn Inhalte unstrukturiert sind, das System nicht wartbar ist, URLs chaotisch sind oder wichtige Seitentypen fehlen.
Was vor der Entscheidung geprüft werden sollte
Bestehende Rankings, Backlinks, meistbesuchte Seiten, Conversion-Wege, Ladezeiten und redaktionelle Abläufe bilden die Grundlage.
Migration ist Teil des Projekts
Werden URLs geändert, braucht es eindeutige 301-Weiterleitungen. Metadaten, interne Links, Analytics und Search Console dürfen nicht vergessen werden.
Die wirtschaftliche Perspektive
Die beste Lösung ist nicht die mit den wenigsten Änderungen, sondern die mit dem klarsten Verhältnis aus Aufwand, Risiko und langfristiger Wirkung.
Entscheidungsmatrix
Bleiben Technik, URLs und Inhalte tragfähig, kann ein fokussiertes Redesign genügen. Sind Navigation, System und Content gleichzeitig schwach, ist ein strukturierter Neubau meist wirtschaftlicher.
Was niemals verloren gehen darf
Sichtbare Suchbegriffe, wertvolle URLs, Backlinks, Formulare, Trackingziele und rechtliche Funktionen gehören vor dem Umbau in ein Inventar.
Relaunch-Abnahme
Vor Veröffentlichung werden Weiterleitungen, Formulare, mobile Navigation, Metadaten, Indexierung, strukturierte Daten und die wichtigsten Nutzerwege geprüft.
Nächster sinnvoller Schritt: Eine gute Entscheidung beginnt mit dem Engpass. WSS prüft, ob Strategie, Redesign, SEO oder Conversion gerade den größten Hebel bietet.